Segeln im Dunkeln: Wenn selbst Leuchttürme neidisch werden

🌟 Einfach nur magisch.💫 Unser spontanes Laternensegeln am Freitag hat 10 kunstvoll beleuchtete Segelboote auf den Gelterswoog gelockt!

Auch der Wind ließ sich nicht lumpen – hier waren echte Segelprofis gefragt, denn die unsichtbaren Böen aus dem Dunkeln mussten souverän abgefangen werden. Mit der Zeit tat sich ein wunderschöner Sternenhimmel über uns auf, inklusive Sternschnuppen!

Danke an die hochmotivierten SeglerInnen und die zuverlässige Stegwacht! Ihr habt uns allen einen unvergesslichen Segelabend beschert ❤️

Wintermodus ahoi!

Beim heutigen Arbeitseinsatz hieß es nochmal: Anpacken und einpacken! Unsere drei Vereinslaser wurden entleint, geputzt und im Dreifachanhänger verstaut. Vor Wind und Wetter geschützt dürfen sie jetzt im Festzelt ihren wohlverdienten Winterschlaf halten.

Segel, Optimisten, Persennings, Schwimm- und Rettungswesten, das Freizeitgelände und unser Clubhaus wurden heute ebenfalls auf Vordermann gebracht. Wir freuen uns schon auf die nächste Saison – und vielleicht ist ja auch noch in der kalten Jahreszeit ein-/zweimal eine gute Segelgelegenheit dabei?!

Neun auf einen Streich – unser Absegeln 2026 mit Rekordflotte!

Was war das für ein gelungener Saisonabschluss! Dem zaghaften Wind, grauen Himmel und niedrigen Temperaturen zum Trotz stellten sich am Sonntag zum traditionellen Absegeln des SYCK 13 SeglerInnen auf neun Booten zur Regatta auf unserem schönen Gelterswoog auf.

Erste Herausforderung des Tages: Das Slippen der Boote bei extrem niedrigen Wasserstand des Stausees. Danach war die Steuerleutebesprechung mit Klärung des zu fahrenden Kurses ein Kinderspiel: Alle Bojen wurden richtig gerundet und es gab fast gar keine unfreiwilligen Strandungen in den Flachwasserzonen.

Neben unseren fünf Laserjollen bereicherten ein 420er, eine Atlanta Vario, ein Laser Bahia und eine Korsarjolle das gemischte Regattafeld. Aufgrund der unterschiedlichen Ausstattung und Segelgröße wurden deshalb mithilfe der offiziell anerkannten Yardstick-Tabelle Zeitgutschriften berechnet. Das heißt: Auf den Lorbeeren der möglichst guten Zieldurchfahrt konnte sich nicht ausgeruht werden. Alle Rennjollen konnten für die Siegerehrung trotzdem von den gemächlicheren Segelboottypen nach Zeitabzug eingeholt werden. Wen das genauer interessiert, darf sich gerne die Tabelle am Ende dieses Berichts anschauen, hier sind die gestoppten und korrigierten Zeiten aufgeführt.

Nach der Regatta (Seeluft macht schließlich hungrig) wurden SeglerInnen, Landratten und Gäste von unserem fantastischen Smutje-Team bestens versorgt. Den Regen zum Auffüllen des schrecklich leeren Gelterswoogs konnten wir erfolgreich auf den Nachmittag umbuchen.

Ganz vielen herzlichen Dank an alle, die hinter dem Grill, mit Einkaufsfahrten, als Cheerleader auf dem Steg, hinter der Stoppuhr oder in anderer Weise zum Gelingen dieses tollen Saisonabschlusses beigetragen haben!

Regatta-Ergebnisse + Yardstick-Korrektur

BootstypGesamtsiegerZeit (korrigiert nach Yardstick)Zeit (gestoppt)Zieleinlauf
ILCA 4
(Laser mit 4,7 m² Segelfläche)
140, 28 Minuten50, 35 Minuten3
ILCA 6
(Laser mit 7,06 m² Segelfläche)
242, 46 Minuten47, 98 Minuten2
Korsar
(14,7 m² Segelfläche)
343, 85 Minuten45, 16 Minuten1
Atlanta Vario
(8,5 m² (Kolibri-)Segelfläche)
443, 98 Minuten60, 25 Minuten9
ILCA 6
(Laser mit 7,06 m² Segelfläche)
549, 41 Minuten55, 83 Minuten4
ILCA 6
(Laser mit 7,06 m² Segelfläche)
650, 68 Minuten57, 26 Minuten5
ILCA 6
(Laser mit 7,06 m² Segelfläche)
750, 84 Minuten57, 45 Minuten6
420er
(10,25 m² Segelfläche)
851, 74 Minuten59, 50 Minuten7
Laser Bahia (13,75 m² Segelfläche)954, 17 Minuten60, 13 Minuten8

Achtung, Baum! Kopf runter!

“Achtung, Baum!” ist ein Spruch, der in unserem Verein häufiger zu hören ist. Heute war damit aber der Baum aus der Vertikalen gemeint! Nach dem Sturm von Donnerstag- auf Freitagnacht wurde unser Arbeitseinsatz von ursprünglich Anfang September eine Woche vorverlegt.

Dank tatkräftiger Unterstützung einiger Mitglieder konnten fünf standunsichere Bäume gefällt werden. Die Baumstümpfe und -scheiben offenbarten den schlechten Zustand und bereits ganz viele Weidenbohrer-Raupen.

Aus einem Teil des Schnittguts wurde auf unserem Gelände eine Benjeshecke angelegt, die nun als ökologisches Sahnehäubchen Schnittgutverwertung und Lebensraumangebot ineinander vereint.

Ein riesengroßes Dankeschön an die unermüdlichen Helfer mit und ohne Kettensäge, an Hecksler, Axt, Absicherung, Zusammenrecher u.v.m.. Pünktlich zum landesweiten Ehrenamtstag habt ihr gezeigt, wie toll ein Verein funktionieren kann, wenn jeder und jede mit anpackt!